13. April 2026
Hanna Asmussen, Localyze: Wie internationale Mitarbeiter-Umsiedlung zum Geschäftsmodell wurde
Über diese Episode
Hanna Marie Asmussen hat aus einem persönlichen Problem ein erfolgreiches Geschäftsmodell entwickelt. Als CEO und Gründerin von Localyze hilft sie Unternehmen dabei, ihre internationalen Hiring-Prozesse zu vereinfachen – indem sie den bürokratisch aufwendigen Umsiedlungsprozess von Mitarbeitern übernimmt.
Von der persönlichen Erfahrung zum Startup
Die Idee für Localyze entstand nicht im Elfenbeinturm, sondern aus Hannas eigenen Auslandsaufenthalten. Dabei erkannte sie schnell ein systematisches Problem: Die bürokratischen Hürden schrecken viele Unternehmen davon ab, international einzustellen. Was eigentlich eine Win-Win-Situation sein könnte – qualifizierte internationale Fachkräfte treffen auf Unternehmen mit Personalbedarf – scheitert oft an der Komplexität des Umsiedlungsprozesses.
"Die bürokratischen Hürden viele Unternehmen, die überlegen international anzustellen, abschrecken", erklärt Hanna ihre Motivation zur Gründung. Localyze positioniert sich als Lösungsanbieter für genau dieses Problem und übernimmt den gesamten administrativen Aufwand, der mit der Umsiedlung internationaler Mitarbeiter verbunden ist.
Der Weg zur Gründung
Wie bei vielen erfolgreichen Gründern war auch bei Hanna der Weg zur Entrepreneurship nicht linear. Ihre Faszination für das Gründen entwickelte sich über Zeit, bis schließlich der richtige Moment kam, den Schritt zu wagen. Besonders interessant ist dabei, wie ihr Umfeld auf die Gründung reagierte – eine Erfahrung, die viele Gründerinnen teilen.
Beim Aufbau ihres Teams setzte Hanna auf strategische Überlegungen. Die Zusammenstellung des richtigen Teams ist gerade in einem so spezialisierten Bereich wie der internationalen Mitarbeiter-Umsiedlung entscheidend für den Erfolg.
Localyze heute: Mehr als nur Bürokratie-Abwicklung
Interessant ist, dass Localyze auch bei der eigenen Personalgewinnung zum Einsatz kommt – ein klassisches "Eating your own dog food"-Szenario. Das zeigt nicht nur das Vertrauen in die eigene Lösung, sondern auch, dass das Startup selbst die Herausforderungen kennt, die es für seine Kunden löst.
Remote vs. Umsiedlung: Ein wichtiger Unterschied
In Zeiten von Remote Work stellt sich natürlich die Frage: Welche Vorteile bietet eine physische Umsiedlung gegenüber Remote-Arbeit? Hanna kann hier aus erster Hand erklären, warum Unternehmen trotz aller digitalen Möglichkeiten weiterhin auf die Umsiedlung internationaler Fachkräfte setzen.
Die Bürokratie, die Localyze für seine Kunden übernimmt, ist tatsächlich so aufwendig, wie man vermuten könnte. Die größten Hürden liegen dabei oft in Details, die Unternehmen ohne entsprechende Expertise gar nicht auf dem Schirm haben.
Problemlösung und Netzwerk als Erfolgsfaktoren
Hannas Ansatz zur Problemlösung und die Rolle, die ihr Netzwerk als Gründerin spielt, bieten wertvolle Einblicke für andere Entrepreneurs. Gerade in einem B2B-Geschäft wie dem von Localyze sind Beziehungen und systematische Problemlösungsansätze entscheidend.
Learnings für andere Gründer
Besonders stolz ist Hanna auf das, was Localyze bereits erreicht hat – ein Startup aufzubauen, das ein echtes Problem löst und dabei sowohl Unternehmen als auch internationalen Fachkräften hilft. Ihre Ratschläge für andere Gründerinnen und Gründer basieren auf konkreten Erfahrungen aus dem Aufbau von Localyze.
Localyze zeigt, wie aus einer persönlichen Frustration mit bürokratischen Hürden ein skalierbare Geschäftsmodell entstehen kann. Hannas Geschichte ist ein gutes Beispiel dafür, wie Gründer echte Probleme identifizieren und systematisch lösen können – auch in so traditionellen Bereichen wie der Verwaltung und Bürokratie.
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